Die Freiwillige Feuerwehr Regau wurde im Jahre 1865 – aufgrund einer Brandkatastrophe – gegründet. In der Sitzung vom 7. Juni 1865 beschloss der Gemeindeausschuss den Ankauf einer Feuerwehrspritze. Die Spritze wurde von einem Pferdegespann geführt und wurde im Gemeindehaus untergebracht. Der „Leiter der Feuerwehrspritze“ war Hr. Franz Rößl.
In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 1871 wurde die Ortschaft Regau von einem Brandunglück heimgesucht. Den Flammen fielen sieben Häuser der Ortschaft zum Opfer. Am 6. Mai 1875 brannten vier Häuser in der Ortschaft Oberregau nieder.Am 8.3.1878 schlug während eines heftigen Schneegestöbers der Blitz in den Kirchturm der Pfarrkirche Regau. Der Brand konnte auf die Kuppel lokalisiert werden.1878 wurde auch die „Kronprinz-Rudfolfbahn“ eröffnet werden. Regau ist mit der Haltestelle in Wankham an das Eisenbahnnetz Salzkammergut-Attnang angebunden.
Am 30. April 1889 beschloss der Gemeindeausschuss über Antrag des Gemeinderates Isidor Braun die Gründung der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Regau. Zum Wehrführer wurde Hans Puchegger und zu dessen Stellvertreter Josef Mayrhofer bestellt. Eine Feuerwehrspritze und verschiedenen Löschgeräte waren zu diesem Zeitpunkt noch aus dem Jahre 1865 vorhanden.
1903 errichtete die Freiwillige Feuerwehr Regau für den Ort Regau einen eigenen Wasserbehälter.
Am 30.5.1918 brannten Die Häuser Nr. 2, 3,4 und 5 in der Ortschaft Schönberg nieder.
1926 kaufte die Gemeinde von der Firma Rosenbauer eine Motorspritze zum Preis von S 120. Diese Motorspritze wurde von der Lehrwerkstatt Attnang-Puchheim zur 1200 Jahre Feier der Gemeinde Regau im Jahr 2001 restauriert und ist nun im Feuerwehrhaus ausgestellt.Am 30. September 1927 wurde in der Generalversammlung Karl Humer zum Wehrführer gewählt. Dieser lehnte jedoch ab und in einem zweiten Wahlgang wurde Johann Schmid zum Wehrführer gewählt. Bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 3. Februar 1929 wurde dann Karl Humer zum Wehrführer gewählt.
1931 erhielt die Feuerwehr Regau einen Spritzenwagen.
Ehrenwehrführer Franz Ablinger wurde am 8. März 1950 zu Grabe getragen.
Im März 1951 wurde von der Firma Rosenbauer eine neue Feuerwehrspritze vom Typ RW 75 samt Anhänger gekauft. Die alte Handspritze wurde zurückgegeben.
Bei der Wahl des Feuerwehrkommandos am 13. November 1953 legte Wehrführer Karl Humer sein Amt zurück. Neuer Wehrführer wurde Alois Leitner.
In den Jahren 1954 – 1956 erbaute die Gemeinde das Haus „Regau 70“. Dort wurde die Zeugstätte der Freiwilligen Feuerwehr neben dem Bauhof integriert.
Am 8. und 9. Juli 1954 war die Freiwillige Feuerwehr Regau beim Hochwasser in Linz im Einsatz.
Am 19. Mai 1955 wurde Wehrführer Alois Leitner begraben. 90 Kameraden nahmen am Begräbnis teil. Die Funktion des Feuerwehrkommandanten nahm nun, durch die am 29. Oktober 1955 erfolgte Wahl, Max Nussbaumer ein.
Bei der am 23. April 1963 abgehaltenen Kommandowahl wurde Franz Hindinger zum Kommandanten gewählt. Nachdem Franz Hindinger seine Stelle am 5. Jänner 1967 zurücklegte, wurde in einer Ergänzungswahl Franz Weidinger zum neuen Kommandanten gewählt.
Ein schwerer Schlag traf die Freiwillige Feuerwehr Regau durch die Wahnsinnstat am 25. Juni 1971 in Oberregau. Zwei Kameraden, Friedrich Neudorfer und Alois Kemptner, wurden erschossen und somit aus den Reihen der Wehr gerissen.
Am 16. Juni 1972 konnte die neue Motorspritze „VW-GUGG“ eingeweiht werden.
1974 wurde von der Betriebsfeuerwehr Lenzing AG ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug, Steyr 380 – Baujahr 1954, angekauft. Dieses TLF wurde 1983 generalüberholt und war bis 2004 als Einsatzfahrzeug im Einsatz und ist bis heute noch im Besitz der Freiwillige Feuerwehr Regau.
Anlässlich der Florianifeier im Mai 1978 konnte das zum Preis von ca. öS 1 Mio. angekaufte Tanklöschfahrzeug, Trupp 2000, geweiht werden. Der Ankauf war nur mit Unterstützung der Gemeinde möglich. Zur schönen Tankwagensegnung, durchgeführt von Pfarrer Franz Hörtenhuber, konnte Kommandant Weidinger zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Ein besonderer Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Regau war die mit dem Lions-Club Vöcklabruck durchgeführte Hilfsaktion für die Erdbebenoper in Kalabrien, Süditalien.
Ende 1983 stellte die Gemeinde Regau die freigewordenen Bauhofgaragen der Freiwilligen Feuerwehr Regau zur Verfügung. Umfangreiche Sanierungsarbeiten waren notwendig. Die dazu erforderlichen Materialkosten wurden dankenswerterweise von der Gemeinde Regau übernommen. Außerdem konnte endlich eine Waschgelegenheit geschaffen werden. Viele dieser Sanierungsarbeiten wurden von den Feuerwehrkameraden als Eigenleistung durchgeführt. Weiters konnte ein geeigneter Aufenthaltsraum geschaffen werden.
1985 wurde 120-jährige Bestandsjubiläum gefeiert. Anlässlich dieser Feier am 27. und 28. April 1985 konnte auch ein neues Löschfahrzeug (LF-B) in den Dienst genommen werden. Dieses Fahrzeug ersetzte das bisherige Löschfahrzeug „Opel Blitz“.
Am 17.4.1988 fanden Kommandowahlen statt Das bisherige Team unter Franz Weidinger (Klein Hans Stv., Reiter Franz Zgkdt., Franz Leitner AW, Karl Nussbaumer AW) stellte dabei seine Funktionen zur Verfügung. Das neue Kommando setzte sich wie folgt zusammen.
Kdt. Ernst Staudinger, Stv. Franz Dorner, Zgkdt. Schachinger Wilhelm, Haberfellner Siegfried und Berthold Brandstätter, Zeugwart Markus Berrer, Schriftführer Rudolf Neubacher und Kassenführer Siegfried Hummer.
Anlässlich eines Kameradschaftsabends am 8.7.1988 im Hotel Weinberg wurden die aus dem Kommando ausgeschiedenen Kameraden Franz Weidinger, Hans Klein, Franz Reiter, Karl Nußbaumer und Franz Leitner, für ihre aufopferungsvolle Arbeit im Dienst am Nächsten geehrt und erhielten dabei kleine Geschenke.
Im Rahmen der vom OÖ Landesfeuerwehrkommando ausgegebenen Brandschutzwoche besuchten am 3.6.1988 163 Kinder der Volksschule Regau mit Ihren Lehrkräften das Zeughaus der FF Regau. Am 5.6.1988 konnte sich die übrige Bevölkerung von Regau vom Ausrüstungsstand der Feuerwehr informieren. Weiters gab es die Möglichkeit das Löschen eines Feuers mit einem Feuerlöscher zu versuchen.
Im März 1989 wurde ein hydraulisches Bergegerät, das zur Befreiung von eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen verwendet wird, angekauft. Die Kosten dafür betrugen S105.000,--, wobei S 35.000,-- als Subvention vom OÖ LFKDO beigesteuert wurden und der Rest von S 70.000,-- ausschließlich von der FF Regau als Eigenmittel aufgebracht wurden. Bei der Florianifeier am 30.4.1989 wurde das neue Gerät von Pfarrer Hörtenhuber gesegnet und offiziell in den Dienst genommen.
Eine Sturmkatastrophe fegte am 1.3.1990 über das gesamte Bundesland OÖ und richtete auch in der Gemeinde Regau großen Schaden in den Wäldern an. Die Kameraden der FF Regau waren wochenlang im Einsatz mit Aufräumungsarbeiten.
Ein Großbrand brach am 9.5.1990 in den Eternit-Werken Hatschek aus, bei dem auch die Kameraden der FF Regau im Einsatz waren.
Anlässlich unseres 125-Jahr Jubiläum fand am 9. und 10. Juni der Abschnittsbewerb des Abschnittes Vöcklabruck in Regau statt. Beim Festakt zu diesem Jubiläum wurden 3 neue Atemschutzgeräte übergeben und gesegnet.
Ein Brand am 6.8.1990 vernichtete das gesamte Wirtschaftsgebäude der Familie Kurzenkirchner in Oberregau. Etliche Tiere fielen dem Brand zum Opfer. Das Wohnhaus konnte von den Einsatzkräften gerettet werden. Bei diesem Brand versagte die vorhandene TS ihren Dienst und im Herbst 1990 wurde eine neue TS von der Firma Rosenbauer, mit BMW-Motor, angekauft.
Am 8.8.1990 verstarb Ehrenkommandant Max Nussbaumer. Er wurde unter großer Anteilnahme der Feuerwehkameraden und der Bevölkerung zu Grabe getragen.
In der Nacht vom 15. auf 16. Jänner 1991 wurden die FF Regau zu einem Großbrand in die Bezirkshauptstadt Vöcklabruck gerufen. Es brannte das gesamte Betriebsobjekt der Elektrofirma Raidl in der Industriestraße ab.
Aufgrund des raschen Wachstums der Gemeinde Regau durch Betriebsansiedelungen wurde ein neues Tanklöschfahrzeug TLF-A 2000 (Fahrgestell Mercedes-Benz) angekauft. Dieses wurde am 30.6.1991 in Anwesenheit von Landeshauptmannstellvertreter Dr. Karl Grünner und Landesrat Dr. Josef Pühringer gesegnet und offiziell in den Dienst gestellt. Die Kosten von S 2,5 Mio. teilten sich das LFK mit S 900.000,--, das Land OÖ mit S 600.000,--, die FF Regau mit S 590.000,-- und die Gemeinde Regau mit S 410.000,--.
Zu einem weiteren Großbrand wurde am 23.8.1991 die Feuerwehr Regau nach Pilsbach gerufen. Dort brannte das landwirtschaftliche Anwesen der Familie Gruber. Bei diesem Einsatz standen unser ehemaliges TLF-2000-Trupp (wurde der FF Pilsbach verkauft) und unser neues TLFA-2000 gemeinsam im Einsatz.
Im Jahr 1991 ist unser ehemaliger Kommandant-Stellvertreter Rudolf Enser ganz unerwartet verstorben.
Das geplante Feuerwehrhaus ist dringend nötig. Im Winter1992 mussten wir unser TLFA-2000 im Gemeindebauhof einstellen, da die Notunterkunft im Anwesen des Kameraden Nußbaumer Karl nicht geheizt werden kann.
Anfang 1992 zog auch die EDV bei der FF-Regau ein und zwar in Form eines privaten PC (286) beim Schriftführer AW Neubacher.
Ein Großbrand im Werkstatt- und Lagerteil des Lagerhauses forderte am 27.7.1992 die Einsatzkräfte der FF Regau und der Alarmstufe III. Große Wasserknappheit erschwerte die Löscharbeiten sehr.
Im Sommer 1992 herrschte große Trockenheit. Die FF Regau musste 27-mal zur Wasserversorgung ausrücken.
1993 war das Jahr mit den bis dahin meisten Verkehrsunfällen. 21-mal wurde ausgerückt. Davon sind zwei Unfälle am 2.7.1993 auf der Schörflinger Bezirksstraße besonders hervorzuheben. Der erste um 20:00 Uhr mit 3 verletzen Personen und 2 Totalschäden an den Fahrzeugen. Der Zweite an diesem Tag um 22:00 Uhr mit 4 verletzen Personen und 3 komplett zertrümmerte Autos.
Bei der Wahl am 25.März 1993 wurde das Kommando neu gewählt. Kommandant: Ernst Staudinger, Stellvertreter: Franz Dorner, Zugskommandanten: Wilhelm Schachinger und Siegfried Haberfellner, Kassier: Gerhard Staudinger, Zeugwart: Markus Berrer und Schriftführer Rudolf Neubacher.
Am 23. Juni 1993 fand das erste Mal eine gemeinsame Sitzung der beiden Pflichtbereichsfeuerwehren im Gasthaus Hummer statt. Mit dabei waren auch Bürgermeister Fritz Feichtinger und Vizebürgermeister Johann Hessenberger.
Ein großer Brandeinsatz war am 30.8.1993 im Werksgelände der Eternitwerke in Vöcklabruck. Die Feuerwehr Regau war mit 2 Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz
Am 17.8.1994 erfolgte der Spatenstich zum neuen Feuerwehrhaus in Regau. Für die Kameraden der FF Regau und der Regauer Bevölkerung ein großes Fest.
1994 war das Jahr mit den bis dahin meisten Einsätzen. 141-mal war die Feuerwehr Regau „dem Nächsten zur Wehr“. Es war dabei der Brand des landwirtschaftlichen Anwesen „Mair-Hansl“ in Preising. Traurig ist dabei, dass dieser Brand von einem Feuerwehrmann der FF Puchheim bei seinem Kameraden gelegt worden ist. Das Objekt brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Es wurden auch schon sehr viele Arbeitstunden für das neue Feuerwehrhaus aufgewendet.
Die Jahreshauptversammlung 1995 stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Gründungsjubiläum der FF-Regau. Kommandant Staudinger konnte viele Ehrengäste begrüßen, unter Anderem die Gemeindespitze, die Kommandanten der Nachbarfeuerwehren, Vereinsobleute der Regauer Vereine und auch die Abgeordnete zum O.Ö.Landtag, Frau Monika Schuster.
Am 24.6.1995 stieß in Schalchham ein PKW gegen einen Autobus und fing sofort Feuer. Die Insassen konnten gerade noch von einigen Passanten aus dem brennenden Auto gerettet werden. An diesem Wochenende wurde die Sirene am alten Feuerwehrhaus abmontiert und die neue Kommandozentrale wurde in Betrieb genommen. Genau zu diesem Zeitpunkt als beide Sirenen außer Betrieb waren, kam die Meldung vom Verkehrsunfall. Da aber sehr viele Kameraden auf der Feuerwehrhaus-Baustelle arbeiteten, konnte auch dieser Einsatz problemlos erledigt werden.
Am 1.Juli1995 begannen die Festlichkeiten zur 130-Jahr Feier. Am Nachmittag gab es den Gemeindealtentag, dann eine Vorführung der Gendarmeriehundestaffel mit Hubschraubereinsatz, am Abend den Kirtagtanz und als Höhepunkt ein großes Feuerwerk.
Die Segnung des neuen Hauses wurde am 2.7.1995 gefeiert. Zahlreiche Kameraden der Nachbarwehren und aller Regauer Vereine waren zu diesem Fest gekommen und feierten mit. Landeskommandant-Stellvertreter Fritz Hauer führte den ersten offiziellen Funkspruch von der neuen Kommandozentrale durch.
Am 30.6.1996 fand ein Tag der offenen Tür im FW-Haus statt, an dem sich die Regauer Bevölkerung ein Bild vom neuen FW-Haus machen konnte. An diesem Tag fand auch unser beliebter Kirtag-Frühschoppen statt.
Die Herbstübung der Feuerwehren der Gemeinde Regau wurde am 26.10.1996 abgehalten. Daran beteiligte sich auch der II. F u. B-Zug mit seiner Mannschaft. Übungsobjekt war das Gebäude der Spedition PanAlpina in Regau.
Bei der Jahreshauptversammlung am 5. Jänner 1997 wurden gleich 7 neue Kameraden vorgestellt. Dieses erfreuliche Ereignis wurde vom Abschnittskommandant BR Johann Mair und vom Bürgermeister Friedrich Feichtinger in ihren Ansprachen besonders hervorgehoben.
Die Zahl der Einsätze ist im Jahr 1997 auf 165 gestiegen.
Im Jahr 1998 standen wieder Feuerwehrwahlen an. Durch Auffassungsunterschiede mit der Gemeindespitze verzögerten sich die Wahlen, weil für den Kommandantstellvertreter kein Kandidat zu Verfügung stand. Nach einer außerordentlichen Vollversammlung mit Vizebürgermeister DI Prehofer und Alt-Vizebürgermeister Hessenberger konnte keine Einigung erzielt werden. Nach vielen Interventionen durch die Gemeindeführung kam ein Wahlvorschlag zustande. Es wurde das bestehende Kommando wiedergewählt.
1998 wurden die Feuerwehren Regau und Rutzenmoos mit jeweils 40 Stk. Helmen von der Gemeinde ausgestattet.
Am 5.2.1999 wurde das erste Mal ein Feuerwehrgschnas anstelle des immer schlechter besuchten Feuerwehrball veranstaltet. Rund 400 Besucher vergnügten sich bei dieser gelungenen Veranstaltung.
Ein besonderer Einsatz war am 21. Mai 1999. Ein LKW verlor Öl. Diese Ölspur zog sich von der Agerbrücke in Preising bis zur Himmelreichkreuzung. Das Ölbindemittel wurde bei diesem Einsatz mittels eines Düngemittelstreuer ausgebracht und mittels einer Kehrmaschine eines Entsorgungsunternehmen wieder eingesammelt.
Am 21. August feierte Ehrenkommandant Franz Weidinger seinen Sechziger. Er wurde von der Feuerwehr mit dem Ehrenring gewürdigt.
Am 10.9.1999 wurde der Silo der aufgelassenen Maistrocknungsanlage beim Hindinger vom Sprengstützpunkt Pilsbach gesprengt. Die Sprengung war ein großes Spetakel mit vielen Zuschauern. Die Sprenglöcher dazu wurden von den Kameraden der FF Regau gebohrt. Ebenso wurden die Absperrmaßnahmen von der FF Regau durchgeführt.
Ein negativer Rekord: Im Jahr 1999 wurde die FF Regau 26-mal zu Verkehrsunfällen gerufen. Bei diesen Unfällen verloren 2 Frauen ihr Leben.
Ein nicht sehr schönes Weihnachtsgeschenk bescherte der Orkan Lothar. Er tobte am 26. Dezember 1999 über das Land und die Feuerwehr musste die Straßen von umgestürzten Bäumen befreien und viele Dächer abdichten.
Im Jahr 2000 feierte die FF Regau im Rahmen des Kirtages ihr 135-jähriges Bestandsjubiläum.
Die Hagelkatastrophe am 4.7.2000 richtete in der Gemeinde Regau sehr großen Schaden an Gebäuden und Häusern an Die meisten Feuerwehrkameraden waren auch selbst davon betroffen und halfen in tagelanger Arbeit den Geschädigten die Dächer notdürftig zu reparieren.
Ein Aufsehen erregender Verkehrsunfall ereignete sich am 4.9.2000 vor dem Hotel Weinberg. Bei diesem Unfall waren 7 Autos beteiligt und es gab zahlreiche Verletzte.
Im Jahr 2000 erfolgte der Ankauf eines Hochleistungslüfters von der Firma Rosenbauer. Die Bezahlung erfolgte durch die Gemeinde Regau.
Am 10.9.2000 ist unser Kamerad und Festwirt Karl Haslinger im 55. Lebensjahr verstorben.
Die Einsätze im Jahr 2000 sind bereits auf 206 angestiegen, davon waren 22 Einsätze wegen Verkehrsunfällen.
Alarm gab es am 3.1.2001, als ein voll beladener LKW bei einem Abbiegeversuch in die Tankstelle in Himmelreich gekracht ist. Von der Tankanlage blieb nicht mehr viel übrig. Gott sei Dank gab es nur Sachsschaden
Das Jahr 2001 stand ganz im Zeichen der 1200-Jahr Feier der Marktgemeinde Regau. Beim Festzug beteiligte sich die FF Regau mit ihrer alten Motorspritze. Die Motorspritze Baujahr 1926, wurde von der Lehrwerkstätte der ÖBB originalgetreu restauriert, ist funktionstüchtig.
Gut bewacht war auch unser Feuerwehrhaus. Im Rahmen einer Feldlagerwoche in der Regauer Au wurden die Soldaten im Feuerwehrhaus bezüglich vorbeugenden Brandschutz geschult.
Im Jahr 2001 wurden beide Feuerwehren mit jeweils 40 Stk. Schutzjacken von der Gemeinde ausgestattet.
Das Hochwasser im August 2002 richtete auch in der Gemeinde Regau großen Schaden an. Die Kameraden der FF Regau rückten aber auch zur Hilfsaktion mit dem II. F u B-Zug am 11.8.2002 nach Mauthausen um am 16.8.2002 nach Ansfelden aus und halfen dort den schwer Betroffenen.
Der Morgen des 30. September 2002 hat Katastrophengeschichte geschrieben. Er hat Leben verändert. Auf der Autoahn A1 gab es in Folge dichten Nebels zwischen den Anschlussstellen Regau und Seewalchen mehrere Massenkarambolagen. An insgesamt 4 Stellen sind Fahrzeuge zusammengestoßen, mit verheerenden Folgen. Es hat 8 Menschen das Leben gekostet. Dazu gab es noch 90 Verletzte, 20 davon schwer. Es waren 149 Sanitäter, 20 Gendarmen und 13 Feuerwehren mit 31 Fahrzeugen und ca. 250 Mann vor Ort. Die FF Regau war mit dem LFB und dem TLFA vor Ort im Einsatz. Für die Feuerwehrkameraden, welche von Unfällen her einiges gewöhnt sind, war es einer der schrecklichsten Einsätze.
Am 21.Oktober 2002 stieß in den späten Abendstunden bei der Haltestelle Wankham ein Güterzug mit einer Diesellokomotive zusammen. Die Feuerwehr wurde von den ÖBB angefordert und die Feuerwehren Regau, Rutzenmoos und Sicking alarmiert. Es wurde die Unfallstelle abgesichert und ausgelaufener Treibstoff gebunden. Somit konnte noch größerer Schaden verhindert werden, der wegen dem Totalschadeden an beiden Loks ca. 1 Million Euro betrug.
Eine Großübung wurde 2002 gemeinsam mit dem Österreichischem Bundesheer und dem Roten Kreuz abgehalten. Übungsszenario: 1.Unglücksfall in einem AKW, 2. Verkehrsunfall mit radioaktiven Stoffen und 3. Terroranschlag mit Explosion auf ein Chemiewerk
2003 wurde ein neues Kommando gewählt. Kommandant blieb Ernst Staudinger, Stellvertreter wurde der bisherige Kassier Gerhard Staudinger, Kassier wurde Gerald Berger, Schriftführer Reinhard Weidinger und Zeugwart Wolfgang Hütter.
Drei runde Geburtstage konnten auch 2003 gefeiert werden. Ludwig Dannbauer feierte seinen 80er. „Wig“ ist seit 1941 Mitglied der FF Regau. Davon 14 Jahre als Kommandomitglied. Den 70er feierte Hans Esterbauer und den 60er Rudolf Weiss.
Das Jahr 2004 begann mit einer traurigen Aufgabe. Wir mussten Ende Jänner unsern Kameraden Johann Esterbauer zu Grabe tragen.
Am 3.Juli 2004 konnte das lang ersehnte Kommandofahrzeug in Betrieb genommen werden. Das Fahrzeug wurde von der Firma Rosenbauer aufgebaut.
Gleichzeitig wurde von der ehemaligen Firma Leitner ein Kleinlastwagen angekauft und zu einem Einsatzfahrzeug umfunktioniert. Die dazu erforderlichen Arbeiten wurden von den Kameraden der FF Regau durchgeführt. Dieses LAST-Fahrzeug besitzt auch eine Ladebordwand.
Durch die Inbetriebnahme dieser beiden Fahrzeuge konnte unser Oldi, Steyr 380, Baujahr 1954, in den wohlverdienten Ruhestand treten. Er wurde bisher noch als Notlösung für ein Kommandofahrzeug und als Mannschaftstransportfahrzeug hergenommen. Jetzt braucht er nur mehr heiratswillige Feuerwehrkameraden zum Traualtar transportieren oder an Oltimer-Veranstaltungen teilnehmen.
Am 25. November 2004 ist unser Ehrenbrandinspektor Herbert Rieger im 70. Lebensjahr verstorben. Er war über 50 Jahre Mitglied bei der FF Regau.
Das Jahr 2005 war wieder einmal ein Jahr mit Jubiläen, und zwar deren drei. Als erstes war das 140-Jahr Jubiläum, das zweite war die 10-jährige Fertigstellung des Feuerwehrhauses und „last but not least“ das 20 jährige Bürgermeister Jubiläum von Friedrich Feichtinger. Friedrich Feichtinger ist kurz vor den Feierlichkeiten, welche von der O.Ö. Militärmusik gestaltet wurden, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.
Unser ältester Feuerwehrkamerad Ludwig Dannbauer ist am 24. April 2005 verstorben,
Am 30. Mai 2005 gab es nach einem extremen Wolkenbruch riesige Überschwemmungen im Gemeindegebiet. Autos wurden weggespült und in Wankham mussten 3 Menschen von der Feuerwehr befreit werden. Sie waren in ihren Häusern eingeschlossen.
Im Juli 2005 war noch einmal Hochwasseralarm. Bei den beiden Hochwasserkatastrophen hatte die FF Regau insgesamt 50 Einsätze zu bewältigen.
Mitte September 2005 verstarb ein Mitarbeiter der TKV mit Verdacht auf Milzbrand. Die Feuerwehr wurde gerufen, um Anlagen und Fahrzeuge zu desinfizieren. Der Einsatz erfolgte mit Säureschutzanzügen und schwerem Atemschutz. Der Milzbrandverdacht war Gott sei Dank unbegründet.
Am 27.12.2005 gab es durch einen Feuerwerkskörper verursachten Großbrand in Zaissing. Das Wirtschaftsgebäude des landwirtschaftlichen Anwesens der Familie Tremmel brannte völlig nieder. Ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus und auf das Nachbarhaus konnte verhindert werden. Bei diesem Einsatz war die Löschwasserversorgung sehr schwierig, das meiste Löschwasser musste mit Tankwagen herantransportiert werden. Außerdem behinderte der Frost die Löscharbeiten. 11 Feuerwehren waren mit 150 Mann im Einsatz, 64 davon waren Regauer.
Das Jah
r 2006 begann mit starken Schneefällen. Von Anfang Jänner bis Mitte Februar wurden 450 Stunden anlässlich Dachräumungen und umgestürzter Baume geleistet. Dazu kommen noch die 80 Stunden, die in Bad Ischl anlässlich Dachräumungen geleistet wurden.
Zur Bergung eines toten Wasservogels mussten die FF Regau am 25.2.2006 ausrücken. Die Bergung wurde vom Amtstierarzt angeordnet. weil der Verdacht auf Vogelgrippe bestand.
Im März 2006 wurde das alte Krankenhause in Vöcklabruck gesprengt. Von der FF Regau wurde eine Wasserwand zur Bindung des bei der Sprengung entstanden Staub errichtet.
Eine Reihe von Großveranstaltungen gab es auch im Jahr2006, bei denen der Einsatz der FF Regau gefordert war. Es fand die Vöcklabrucker Maidult auf Regauer Gebiet statt, die 24-Stunden Mountainbike WM, das Konzert der Seer, die 3-tägige Schäferhunde WM und das Crash-Car-Rennen.
Das Jahr 2007 war ein Rekordjahr was die Einsätze betrifft. Über 3500 Stunden wurden bei insgesamt 278 Einsätzen geleistet.
Am18. und 19. Jänner 2007 wütete der Sturm Kyrill in unseren Gemeindegebiet Die Feuerwehr war wieder einmal gefordert Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien und Dächer abzudichten.
Im Jahr 2007 waren auch 3 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Ein Badegast ertrank im Badesee Regau und wurde von Feuerwehrtauchern gebogen. In Wankham bezahlte ein Mann seine Hilfsbereitschaft mit dem Leben, weil ein Kranarm brach. Das dritte Todesopfer gab es in Schalchham bei einem Wohnungsbrand.
Die Feuerwehr forderte am 4.6.2007 ein Hundebesitzer an. Sein Hund war in Preising über eine steile Böschung gestürzt. Er konnte aus eigener Kraft sich nicht mehr aus der misslichen Lage befreien. So wurde „Bello“ von der Feuerwehr gerettet und nach erster Hilfe durch einen Tierarzt seinem Herrchen übergeben.
Am 29.1.2008 wurde die FF Regau zu einer Totenbergung alarmiert. Im Preising in der Ager wurde eine Frauenleiche entdeckt. Die Leiche wurde geborgen und einem Bestattungsunternehmen übergeben. Dieser Einsatz sollte die Feuerwehr noch Jahre beschäftigen.
Der Sturm Emma bescherte uns am 1.3.2008 wieder jede Menge Einsätze. Neben umgestürzten Bäumen, galt es das abgedeckte Dach bei der Lebenshilfe in Preising zuzuplanen.
Bei der Wahl am 20.4.2008 wurde folgendes Kommando gewählt: Kommandant Ernst Staudinger, Stellvertreter Gerhard Staudinger, Kassier Heinz Aschermair, Schriftführer Florian Weidinger und Zeugwart Peter Mayrhofer.
Zu einem Verkehrsunfall mit 13 Verletzten musste am 4.6.2008 ausgerückt werden. Ein vollbesetzter Schulbus ist bei der Unterführung der Westkreuzung mit einem Kleintransporter zusammengestoßen.
Am 6.7.2008 wurden wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag zum Brand eines Strohballens gegenüber der Fa. Kroiss & Bichler von der Landeswarnzentrale alarmiert. Gemeinsam mit den Kameraden aus Rutzenmoos konnte der brennende Strohballen rasch gelöscht werden. Etwas mühsamer war dann schon das fest gepresste Stroh zu verteilen. Nachdem der gesamte Strohballen zerteilt und abgelöscht war, konnten wir nach gut eineinhalb Stunden wieder einrücken.
Am Sonntag wurde der Strohballen kurz vor Mittag nochmals kontrolliert. Dabei konnte nichts Auffälliges entdeckt werden. Trotzdem begann das herumliegende Stroh wieder zu brennen und wir mussten um 12:48 Uhr erneut ausrücken, um den entstandenen Brand zu löschen. Diesmal setzten wir auch noch 2 Wasserwerfer ein und löschten somit den Flächenbrand relativ rasch.
Zu einer 'Ölspur' auf der B145, Höhe Weidinger, wurden wir 8.7.2007 alarmiert. Eine defekte Antriebswelle an einem LKW, der die Hydraulikleitungen des Ladekrans beschädigte war die Ursache. Dabei sind ca. 250 Liter Hydrauliköl im Schadensbereich ausgetreten und 50 Liter mussten abgepumpt werden. Einsetzender Regen und vorbeifahrende Fahrzeuge haben das ausgeflossene Öl großräumig verteilt. Die B145 war deshalb aufgrund der sehr stark verschmutzten und verschmierten Fahrbahn von Höhe Lagerhaus Regau bis zum Hotel Weinberg für den gesamten Verkehr gesperrt! Bei den Aufräum- bzw. Reinigungsarbeiten wurden wir von der FF Rutzenmoos und Vöcklabruck sowie von der Straßenmeisterei unterstützt. Während dieser Arbeiten haben sich gleich zwei Verkehrsunfälle ereignet. Eine weitere Folge waren starke Verkehrsbehinderungen auf der Ausweichroute. Wegen der langen Wegstrecken wurde das Bindemittel mittels Kunstdüngerstreuer aufgebracht. 2 Kehrmaschinen reinigten anschließend die Fahrbahn. Die sehr stark verschmutzten Stellen wurden mittels Spezialreinigungsmittel gereinigt. Nach ca. 4 Stunden wurde die B145 von der Polizei für den Verkehr wieder freigegeben.
Um 30.12.2008 wurden wir von der Landeswarnzentrale zu einem Brand in den Regauer Pfarrhof gerufen. In einem Büro im 1. Stock war aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Unter schwerem Atemschutz und Vornahme von einem Hochdruckrohr konnte der Brand im 1. Stock relativ rasch gelöscht werden.
2493 Einsatzstunden sammelten sich 2008 bei der Freiwilligen Feuerwehr Regau an. Zählt man allerdings Übungen, Jugendarbeit, Bewerbe, administrative und organisatorische Aufgaben, die ebenfalls getan werden müssen, dazu, kommt man auf 9611 Stunden. 966 davon entfielen auf Brände und Brandverhütung. Für technische Einsätze gingen 1527 Stunden auf: Unfälle, Öleinsätze, Kanal- und Straßenreinigung, aber auch das fachgerechte Fällen von Bäumen, Sturm- und Hageleinsätze, Lotsendienste, Versorgung mit Notstrom oder mit Wasser. Die wurde bei der Jahreshauptversammlung an 5. Jänner 2009 bekanntgegeben.
Um ca. 5.3.2009 wurden wir zu einer LKW-Bergung in der Preisingerstraße alarmiert. Ein LKW kam beim Ausweichen rechts von der Straße ab und rutschte in den Straßengraben. Zur Bergung des LKW's wurde der Kranstützpunkt der FF Vöcklabruck nachalarmiert. Mit dem Kran wurde der hintere Teil des LKW wieder auf die Farbahn gehoben und mittels Schleppstange konnte dann das gesamte Fahrzeug zurück auf die Straße gezogen werden.
Im Auftrag der Polizei Vöcklabruck sind wir am 15.3.2009 ausgerückt, um einen gestohlenen Tresor zu bergen. In der Ortschaft Schönberg wurde im Wald ein Tresor, der aus einem Einbruch aus einer Baufirma stammen dürfte, gefunden. Der Tresor wurde von uns geborgen und anschließend zur Polizeiinspektion Vöcklabruck gebracht.
Am 14.4.2009 kurz vor 23 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung bei der Tankstelle Kratzer ein folgenschwerer Unfall. Vorbeikommende Passanten alarmierten umgehend die Einsatzkräfte der FF Regau und des Roten Kreuzes. Als wir am Unfallort eingetroffen sind, musste noch eine Person mittels hydraulischen Bergegeräts aus dem Auto befreit werden. Dazu war es notwendig vorher das Dach aufzuschneiden. In Zusammenarbeit mit dem Notarzt konnte dann die verunglückte Person geborgen werden. Anschließend reinigten wir die Fahrbahn von Splittern und herumliegenden Teilen. Die Unfallfahrzeuge wurden von einem Abschleppunternehmen geborgen und abgeschleppt.
Eine Abordnung unserer Wehr nahm am 7. Juni 2009 an den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Geburtstages unseres Herrn Pfarrer, Konsistorialrat Franz Hörtenhuber teil.
Da die Webseite der FF-Regau von Hackern sabotiert wurde, haben wir uns entschlossen eine neue Seite zu erstellen und ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. Am 15.6.2009 ging sie online.
Am 7.7.2009 gab es wieder einmal Alarm wegen Hochwasser. Zunächst unterstützten wir die FF Aurach, welche in ihrem Einsatzgebiet zahlreiche überflutete Keller leer zu pumpen hatte. Schließlich mussten wir gegen 20:00 Uhr wieder nach Wankham ausrücken. An der exponierten Stelle, im Bereich der Abzweigung nach Hattenberg, ist der Bach wieder über das Ufer getreten und hat die Gemeindestraße unpassierbar gemacht. Das betroffene Gebiet wurde von uns für den Verkehr gänzlich abgesperrt und gegen 21h30 war dieser einsatzreiche Tag für uns beendet.
Schwere Unwetter (Hagel und Sturm) sind in den Abendstunden des 23.07.2009. über den Bezirk Vöcklabruck gezogen. Besonders betroffen waren die Gebiete rund um Frankenmarkt, Pöndorf, Pfaffing, Frankenburg und Puchkirchen. Da von diesem Unwetter zahlreiche Dächer in Mitleidenschaft gezogen worden sind, wurden wir von unserem Bezirkskommandanten beauftragt, mit unserem LAST-Fahrzeug Abdeckplanen im KHD-Lager in Linz zu holen. Während sich sogleich eine Mannschaft auf den Weg nach Linz machte, sammelte ein weitere Gruppe Planen von der FF Regau und FF Rutzenmoos ein. Diese Planen wurden dann sogleich als "Erstversorgung" nach Frankenmarkt gebracht. Dieser Einsatz hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ein dichtes Netz an Feuerwehren ist, die sich im Einsatz- oder Katastrophenfall gegenseitig unterstützen und so der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.
Am 5.11.2009 um 11.27 Uhr wurden wir gemeinsam mit der FF Rutzenmoos zu einem Wohnhausbrand in der Ortschaft Unterlixlau alarmiert Beim Eintreffen am Einsatzort konnte der Brand auf die, sich neben dem Haus befindliche, Bauhütte lokalisiert werden. Mittels eines HD-Rohrs wurde sofort die Brandbekämpfung vorgenommen. Mit einem zweiten wurde das, nur zwei Meter entfernte Wohnhaus geschützt. Um 11.45 Uhr war der Brand unter Kontrolle und um 12.15 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.
Zum bereits dritten schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in unserem Einsatzbereich innerhalb 1 Woche wurden wir und die FF Rutzenmoos am 22.11.2009 um 01:17 alarmiert. In der Ortschaft Schalchham stieß am sog. Schalchhamer Berg ein PKW aus bisher ungeklärter Ursache frontal gegen eine Gartensäule. Die schwer verletzte Person musste unter Zuhilfename des hydraulischen Rettungsgerätes (Spreizer und Schere der beiden Wehren wurden parallel eingesetzt) aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde zur weiteren Behandlung dem Notarzt übergeben.
254 Einsätze im Jahr 2009 – das hieß alle anderthalb Tage einer! Das Dankeschön am Abend der Vollversammlung am 9.1.2010 von Seiten des Kommandanten, aber auch des Abschnittsfeuerwehrkommandanten und des Bürgermeisters der Marktgemeinde war also mehr als verdient. 216 der 254 Einsätze waren technischer Art, zu 38 Bränden wurden die FF-Regau gerufen. Bürgermeister Peter Harringer knüpfte an sein Dankeschön die Bitte, auch weiterhin für die Regauerinnen und Regauer da zu sein. Besonders unterstrich er die „hervorragende Arbeit“, die von der FF Regau geleistet wird, um Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten.
Unser Gschnas am 12.2.2010 war wieder ein voller Erfolg! Dank Eurem zahlreichen bestens kostümierten Erscheinen wurde das Gschnas ein lustiger und schöner Abend. Wie schon üblich sorgten die Teufelskerle wieder für eine super Stimmung.
Am 26.2.2010 wurden wir gemeinsam mit der FF-Rutzenmoos zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Die Alarmierung erfolgte kurz nach 23 Uhr. Auf der Schörflinger Landesstrasse war ein PKW aus bisher unbekannter Ursache von der Strasse abgekommen und mit der Beifahrerseite frontal gegen einen Baum geprallt. Als wir am Einsatzort eintrafen, wurde die schwer verletzte Person bereits vom Notarzt erst versorgt. Unter Zuhilfenahme des Bergegerätes (Spreizer und Schere) wurde der verunfallte Fahrzeuglenker schließlich aus dem Auto geborgen. Weiters wurde die nächste Umgebung nach ev. weiteren beteiligten Personen abgesucht. Diese Suche verlief ergebnislos. Nachdem der Verunglückte vom Notarzt abtransportiert worden war, reinigten wir die Strasse von herumliegenden Fahrzeugteilen und Schmutz. Das demolierte Fahrzeug wurde anschliessend von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Am 12.03.2010 erlag der Lenker leider seinen schweren Verletzungen.
Wohnhausbrand Oberweg. So lautete am 13.3.2010 um 18:19 Uhr die Einsatzmeldung der Landeswarnzentrale für die Feuerwehren der Gemeinde Regau. Als wir kurz nach der Alarmierung am Einsatzort eingetroffen waren, gab unser Kamerad und Gruppenkommandant Robert Z., der im besagten "Brandobjekt" wohnt, Gott sei Dank bereits Entwarnung und meldete, dass der Brand bereits gelöscht sei. Was war geschehen? Ein Quad fing aus bisher unbekannter Ursache in der Garage Feuer. Innerhalb kurzer Zeit stand das Quad in Flammen. Während wir über Notruf gerufen wurden, griff unser Kamerad und sein Bruder, die wie gesagt in dem Wohnhaus wohnen, beherzt zum Handfeuerlöscher und dämpften so die Flammen rasch ein. Anschließend brachten sie das Fahrzeug aus der Garage. Wir halfen dann noch bei Aufräumarbeiten in der Garage und leuchteten währenddessen auch die Einsatzstelle aus. Wir waren alle froh, dass durch den raschen Eingriff unserer Kameraden nicht mehr passiert ist!
Am 28. April 2010 war es soweit. Das neue LFB-A2 wurde von der Firma Rosenbauer an uns übergeben. Die Freude über das neue Fahrzeug ist natürlich übergroß. Auch, weil das neue Fahrzeug noch vor Termin fertig wurde.
Auf Einladung der Feuerwehr Kitzbühel nahm die FF Regau vom 22. bis 23. Mai 2010 mit dem alten Tanklöschfahrzeug – Steyr 380 – am Internationalen Feuerwehr-Oldtimer-Treffen in Kitzbühel teil.
In großer Zahl und mit großer Begeisterung hießen die Regauerinnen und Regauer unser neues Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung am ersten Juliwochenende 2010 willkommen. Den Auftakt des dreitägigen Feuerwehrfestes bildete die Segnung des neuen LFB-A2 mit Allradantrieb und modernster Bergetechnik am Freitagabend – bei strahlendem Sommerwetter und unter reger Anteilnahme von Festgästen, allen voran Prälat Hans Holzinger und LAbg. Helmut Kapeller. Nicht weniger als 19 Feuerwehren mit 250 Mann gaben uns ebenfalls die Ehre. Am Samstag begrüßten wir die Seniorinnen und Senioren von Regau beim Gemeindealtentag im Feuerwehrhaus, bekochten und bewirteten sie. Regelrecht gestürmt wurde dann am Sonntag nach der Festmesse der Frühschoppen mit Kirtag. Die Bürgerkorpskapelle sorgte mit flotten Melodien und unsere Küchenbrigade mit Köstlichkeiten vom Grill für beste Stimmung. Verschnaufpause gab es für uns allerdings keine nach all den Arbeitsstunden, um den Regauerinnen und Regauern ein schönes Fest zu bereiten: Noch am Sonntagabend wurden wir zu einem Einsatz gerufen, ein Blitz hat in einen Baum eingeschlagen – und am Montagmorgen ging es gleich mit zwei Einsätzen nach den heftigen Gewittern weiter.
Durch Starkregen verursachtes Hochwasser zwang uns am 5. Juli 2010 zu mehreren Einsätzen.Überflutete Keller wurden im Gemeindegebiet ausgepumpt, Strassensperre in Wankham errichtet sowie Hausbesitzern bei Aufräumungsarbeiten unterstützt.
Am Abend des 2.9.2010 kurz nach 21:00 Uhr ein bemerkenswerter Unfall auf der B145. In der Nähe der Ostkreuzung, Höhe Fa. Neura passierte dieser Crash. Nach Angaben der Polizei versuchte vermutlich ein PKW-Lenker, in Richtung Gmunden fahrend, einen vor ihm fahrenden PKW zu überholen. Er dürfte ein auf der Linksabbiegespur stehendes Fahrzeug gesehen haben und ist daher nach links ausgewichen. Dabei kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, stürzte über eine Böschung auf den nicht durch Leitplanken geschützten Geh- und Radweg und landete schließlich in einem Maisfeld. Entgegen der ersten Meldungen waren keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt. Sehr wohl waren die Insassen verletzt und wurden vom Roten Kreuz und dem Notarzt versorgt und anschließend in das LKH Vöcklabruck gebracht. Zunächst wurde die Unfallstelle auch noch nach ev. weiteren am Unfall beteiligten Personen durchsucht. Nicht auszudenken was passieren hätte können, wenn Personen am Geh- und Radweg unterwegs gewesen wären.
Am 2. Oktober 2010 gab es im Kino „Star Movie“ eine besondere Premiere. Toni Höckner und sein Team haben das dreitätige Fest auf 50 Minuten ansprechenden Film gebannt. Drei Tage Feuerwehrfest - mit Fahrzeugsegnung, Seniorentag und Kirtag - drei Tage Feierfreude und auch viel Arbeit für die Florianijünger, die auch als Gastgeber brillierten, ließ der Filmemacher nochmals Revue passieren. Unter den Premierengästen im Star Movie - Bürgermeister Peter Harringer, Vize Karl Haas und weiteren Vertretern der Gemeindepolitik sowie einer großen Zahl FeuerwehrkameradInnen und "Sympathisanten" der FF Regau - war auch "Blaulicht-Ministerin" Dr. Maria Fekter. Sie hatte am Fest im Sommer krankheitsbedingt nicht teilnehmen können und resümierte nach den Impressionen auf der Leinwand: "Ich habe viel versäumt!" Neben dickem Lob für den Film aus dem Mund der Ministerin gab es auch eines für die tolle Gemeinschaft in Regau, über Vereinsgrenzen hinweg, die sich in Bild und Ton gespiegelt hatte. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Haslinger wurde allen Helfer noch einmal für die großartigen Leistungen während der Festtage gedankt.
240 Einsätze - also weit mehr als jeden zweiten Tag einer - 13.987 Arbeitsstunden, 7.489 gefahrene Kilometer: Das ist die Bilanz des Jahres 2010 für die FF Regau, präsentiert bei der JHV am 8.1.2011.
| 1988 - | Ernst Staudinger | ![]() |
| 1967-1988 | Franz Weidinger | ![]() |
| 1963-1967 | Franz Hindinger | ![]() |
| 1955-1963 | Max Nußbaumer | ![]() |
| 1953-1955 | Alois Leitner | ![]() |
| 1929-1953 | Karl Humer | |
| 1927-1929 | Johann Schmid | ![]() |
| 1923-1927 | Ludwig Stadlbauer | |
| 1921-1923 | Franz Ablinger | |
| 1905-1921 | Anton Baumgartner | |
| 1903-1905 | Dr. Josef Eder (Gemeindearzt) | |
| 1892-1903 | Franz Schwarzmayr | |
| 1889-1892 | Hans Puchegger | |
| 1865-1889 | Franz Rößl | |




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