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Hochwasserverfolgung

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Nach dem Hochwasser 2013 hat es für Behörden massive Kritik gehagelt. Nun hat das Land Oberösterreich eine neue Online Plattform ins Leben gerufen, damit Betroffene schnell und umfassend informiert werden können.

Man sei weder rechtzeitig noch umfangreich genug informiert worden, lautete der Tenor aus der Bevölkerung. Im Zentrum der Kritik stand der hydrographische Dienst des Landes Oberösterreich, so der Leiter der Abteilung für Oberflächengewässerwirtschaft Gerhard Fenzl bei einer Pressenkonferenz am Montag. Die nötigen Messdaten und Prognosen zu den Wasserständen wären im Notfall nicht einfach abrufbar gewesen, hieß es.

Land OÖ
Hochwasserinformation des Hodrylogischer Dienst
Ein Farbschema soll den Überblick vereinfachen. Ist ein Pegel in blau eingezeichnet, steht das Wasser niedrig. Ist er hingegen gelb, orange oder rot, sind die Hochwassergrenzwerte überschritten.

App für Pegelstände

Mit der neuen, zugehörigen Hochwasser-App könne jeder Bürger die Pegelstände verfolgen, so Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ). Damit sei es den Menschen möglich, rechtzeitig zu reagieren.

Aktualisierung alle drei Stunden

48 Stunden schauen die Hydrologen bei ihren Prognosen in die Zukunft. Nicht nur die einzelnen Bürger, auch die Einsatzkräfte sollen mit dem Hochwasser App besser für den Notfall gewappnet sein, sagte Fenzl. Im Katstrophenfall könne man die Daten alle drei Stunden aktualisieren, statt wie bisher alle sechs Stunden, so Fenzl.

Qelle: ORF

LINK:
Hochwasserkarte des Hydrographischen Dienstes