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Silvester - Umgang mit Feuerwerkskörpern

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Der richtige Umgang
ist vor allem bei Feuerwerkskörpern unbedingt zu beachten um teils schwere Verletzungen zu vermeiden.

 

  • Sind Sie beim Böller- oder Raketenschießen Zuschauer, sollten Sie das Geschehen sicherheitshalber nur aus größerer Entfernung verfolgen.
  • Halten Sie sich keinesfalls in Schussrichtung der Böller oder Raketen auf.
  • Die Flugbahnen von Raketen hängen von Wind und Schussrichtung ab, weshalb es auch„Irrläufer" gibt. Damit diese nicht in Wohnungen oder Häuser eindringen und Brände verursachen können, sind Fenster, Balkon- und Haustüren zu schließen.
  • Raketen und Knallkörper können die Kleidung entzünden, offene Taschen oder Kapuzensind besonders gefährlich.
  • Kindern und Jugendlichen ist der Kauf und das Abschießen von Raketen gesetzlich verboten.
  • Schießen Sie Raketen niemals aus der Hand, sondern aus Schneehaufen, Rohren oder leeren Flaschen ab!
  • Abschussrichtung und Flugbahn (Wind!) beachten, Lenkstäbe der Raketen nicht verkürzen oder entfernen.
  • Zünden Sie Raketen und Feuerwerke immer mit ausgestrecktem Arm an und treten Sie danach einige Schritte zurück.
  • Versagende Raketen oder sonstige Knallkörper nicht sofort aufheben, denn es könnte sich um „Zeitzünder" handeln. Später nicht nochmals entzünden.
  • Vernichten Sie „Versager" mit Wasser - nicht trocknen oder anwärmen (höchste Explosionsgefahr!).

Die rechtlichen Grundlagen - Das Pyrotechnikgesetz 1974

Nach dem Gesamtsatzgewicht werden die pyrotechnischen Gegenstände für Unterhaltungszwecke eingeteilt in (§ 2 PyrotechnikG):

  • Klasse I - Feuerwerksscherzartikel, Feuerwerksspielwaren (0-3 Gramm)
  • Klasse II - Kleinfeuerwerk (3 - 50 Gramm)
  • Klasse III - Mittelfeuerwerk (50 - 250 Gramm)
  • Klasse IV - Großfeuerwerk (ab 250 Gramm)

Erwerb, Verwendung

  • Zum Erwerb, zum Besitz und zur Verwendung pyrotechnischer Gegenstände der Klasse II muss man mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Pyrotechnische Gegenstände der Klasse III und IV dürfen darüber hinaus nur aufgrund einer besonderen behördlichen Bewilligung besessen und verwendet werden.

Ortsgebiet

  • Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen im Ortsgebiet nicht verwendet werden, sofern keine Ausnahmebewilligung des Bürgermeisters vorliegt.
  • ihre Verwendung in geschlossenen Räumen ist verboten.

Kirchen, Spitäler

Alle pyrotechnischen Gegenstände dürfen in unmittelbarer Nähe von Kirchen und Gotteshäusern sowie von Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen nicht verwendet werden.

Menschenansammlungen

Pyrotechnische Gegenstände der Klassen I und II dürfen nicht anders als einzeln gezündet werden; pyrotechnische Gegenstände der Klasse II dürfen innerhalb bzw. in unmittelbarer Nähe größerer Menschenansammlungen nicht verwendet werden.

Quelle: Brandverhütungsstelle Linz