03.06.2013 Hochwassereinsätze

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90 Einsätze in zwei Tagen
Das erneute „Jahrhundert-Hochwasser“ hat Regau zwar nicht dermaßen katastrophal betroffen wie andere Gemeinden, aber dennoch für zahlreiche Einsatzstunden gesorgt.

Zum ersten Hochwassereinsatz wurden wir am 2. Juni 2013 alarmiert. In Wankham trat der Kriehbach über die Ufer und überschwemmte die Straße. Eine sofortige Sperre der Gemeindestraße war notwendig.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst war wieder die Ortschaft Wankham betroffen: Die Aurach drohte über die Ufer zu treten. Mehr als 10 Keller mussten ausgepumpt und über 300 Sandsäcke zur Sicherung der Siedlung verlegt werden.

Nach Mittag verlagerte sicher der Einsatzschwerpunkt in Richtung Schalchham. Die Ager, zum reißenden Fluss geworden, trat über das Ufer und bedrohte die Häuser in der Schallermühle, der Bach- und der Teichgasse. In der Bachgasse stand das Wasser mehr als einen Meter hoch. Hier waren umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durchzuführen, mehrere Bürgerinnen und Bürger mussten evakuiert werden. Um den gewaltigen Arbeitsaufwand zu bewältigen, wurden die Feuerwehr Rutzenmoos und die Mitarbeiter des Bauhofes Regau zu Hilfe gerufen. Im Feuerwehrhaus wurden mehr als 1.500 Sandsäcke gefüllt und mit unseren Einsatzfahrzeugen sowie mit Traktoren unserer Kameraden zu den Einsatzorten gebracht. Die Bevölkerung der Schallermühle half tatkräftig beim Auslegen der Sandsäcke mit.

Am nächsten Tag ging es mit Hochdruck weiter. In Wankham und Schalchham waren die Pumpen im Dauereinsatz. Die Tiefgarage der GSG-Wohnhäuser in Schalchham musste ebenso wie zahlreiche Keller ausgepumpt werden. Danach ging es mit Reinigungs- und Aufräumarbeiten in der Bachgasse und Schallermühle weiter. So summierten sich bis Montagabend ganze 90 Einsätze.

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